Blockchain - Möglichkeiten, Grenzen und Zukunftsvisionen

Am 31.05.2017 hat Dr. Ingo Fiedler, Direktor des Blockchain Research Lab der Universität Hamburg, den zweiten Zirkel zu diesem spannenden Thema moderiert. Das Interesse an diesem Thema war überwältigend.

In Ergänzung zu dem Zirkel im April, in dem das Thema Blockchain allgemein diskutiert wurde, haben wir diesmal einen Blick auf bestehende und noch in der Zukunft liegende visionäre Anwendungsfälle der Blockchaintechnologie geworfen. Nach einer impulsgebenden Kurzvorstellung verschiedener Ideen, wurde in einer sehr interdisziplinären und kompetenten Runde ausgiebig über Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain diskutiert.

Blockchain wird in Fachkreisen oftmals als ähnlich innovative Technologie wie das Internet gehandelt. Ihre erste Anwendung fand sie 2009 in Form der digitalen Währung Bitcoin. Seitdem finden sich immer mehr Anwendungsfelder in den verschiedensten Branchen.

Eine Blockchain bildet eine dezentrale Datenbank, bei der alle Transaktionen von einem Netz an Rechnern verwaltet werden. Teure und potentiell fehler- und korruptionsanfällige Mittelsmänner werden dadurch ersetzt und mehr Sicherheit und Transparenz gewährleistet sowie Kosten gesenkt. Es wird erwartet, dass dadurch etablierte Industrien verändert und neue Märkte geschaffen werden.

An den bevorstehenden Umwälzungen erfreuen sich nicht nur veränderungsbereite Unternehmen und Startups sondern auch politisch Linksorientierte, die sich einen Wandel zu einer dezentraleren Wirtschaft versprechen und Libertäre, welche durch den Rückgang zentraler und auch staatlicher Institutionen und deren Kontrolle einen Zuwachs individueller wirtschaftlicher Freiheit erwarten.

Die Diskussion zog sich auch im Get Together noch lange in den späten Abend hinein, bevor wir dann das Event beendet haben. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir uns um dieses Thema gekümmert haben.

 

 

Mittwoch, 31. Mai 2017

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